Erfahrungsberichte

 

J. 

Auf Marion wurde ich durch eine gemeinsame Facebook Gruppe aufmerksam.

Da meine erste Schwangerschaft sich schwierig gestaltete und auch die Geburt nicht so endete, wie ich es mir ausgemalt hatte, nahm ich Kontakt zu Marion auf.
Am Anfang unserer gemeinsamen Arbeit haderte ich noch sehr mit dem Erlebten und war sehr negativ gestimmt, was eine erneute Schwangerschaft betraf.
Dazu muss ich vielleicht erwähnen, dass ich auf natürlichem Wege nicht schwanger werden kann und auf eine künstliche Befruchtung angewiesen bin.
Da die letzte Schwangerschaft in einer sekundären Sectio endete, war der Glaube an mich und meinen Körper gänzlich verloren.

Kurz vor Beginn der erneuten IVF- Behandlung begannen wir unsere telefonischen Sitzungen.
Während unserer (insgesamt 4) Telefonate erlebte ich ganz Erstaunliches, was bis heute meine Seele und mein Herz tief berühren.

Marion half mir, in mein Innerstes zu kehren. Dort konnte ich - so verrückt es sich auch anhören mag - in Kontakt mit meiner Gebärmutter treten, meine Eileiter besichtigen und bei einem meiner Besuche dort sogar mein Baby treffen, welches nun in meinem Bauch ist und sich in wenigen Wochen schon auf den Weg zu uns machen wird.
Auch erhielt ich Einblick in die Schwangerschaft meiner Mutter mit mir und konnte so für mich mitnehmen, wie wichtig Bindung und die Kraft positiver Gedanken von Anfang an sind.

Auch wenn wir nur kurz zusammengearbeitet haben, so war diese kurze Zeit doch sehr intensiv. Unsere Gespräche haben mich gefestigt, mir Vertrauen und Mut geschenkt und letztlich mein Herz und meinen Geist für unser zweites Wunder geöffnet.

Liebe Marion, ich danke dir von Herzen für diese/deine wundervolle Arbeit!

 

M.

Ich habe Marion auf Empfehlung von meiner Freundin ausgesucht, da meine erste Geburt (bzw. ein ungewollter und wie sich später gezeigt hat auch sinnloser Kaiserschnitt) sehr traumatisch war und ich mich damit auseinandersetzen wollte, bevor das zweite Kind kommt. Wir sind durch viele Themen gegangen und machten verschiedene Meditationen und Übungen zusammen. Da ich während der Behandlung schwanger wurde, war diese Arbeit für mich umso intensiver. Es war plötzlich nicht nur das Auseinandersetzen mit den alten Erfahrungen sondern jetzt auch das Vorbereiten auf die nächste Geburt. Jetzt bin ich nur noch 10 Tage vom Entbindungstermin entfernt und bin sehr gespannt, wie es weiter geht...

Durch die Arbeit mit Marion fühle mich stärker und selbstbewusster als ich es früher war. Ich bin im Kontakt mit meinem Baby und habe das Gefühl, dass wir ein gutes Team sind. Während einer der letzten Sitzungen arbeiteten wir daran, dass sich mein Baby in mein Becken senkt und eine optimale Geburtsposition einnimmt... und das Überraschende für mich war, mein Baby machte wirklich mit... Ich konnte es spüren, wie es sich nach unten bewegt – und gleich nach der Babystunde konnte man sehen, dass mein Bauch plötzlich gesunken ist. Ein paar Tage später hat sich meine Hebamme gewundert, dass die Kleine, die einige Tage zuvor ihren Rücken auf der rechten Seite meines Bauchs hatte, ihn jetzt nach links gedreht hat. Und ich dachte mir nur, klar hat sie sich gedreht, wir haben ja daran gearbeitet, dass sie die für sie optimalste Geburtsposition annimmt – und das hat sie auch gemacht. Genauso, wie sie sich in der Schwangerschaft mehrmals aus der Beckenendlage in die Schädellage gedreht hat.

Ich kann die Arbeit mit Marion herzlichst empfehlen. Sie ist sehr empfindsam und intuitiv, sie bewertet einen nicht, sondern lässt die Sachen entstehen im Raum, so dass man sich komplett öffnen und sich alle versteckten Gefühle anschauen kann, sie einfach im Raum stehen lassen kann. Ich habe mit meinem Kaiserschnitt zwei Jahre gehadert und erst jetzt habe ich das Gefühl, ich habe ihn überwunden, es steht mir nichts mehr im Weg und dazu hat mir die Arbeit mit Marion sehr geholfen.

Alles Liebe und noch mal vielen Dank

Liebste Grüße

M.

 

L. 

Vor knapp 2 Jahren verlor ich mein erstes Kind in der 24. SSW unerwartet und ohne ersichtlichen Grund. Ich konnte den Tod meines Sohnes und die damit verbundene Fehlgeburt nur schwer verkraften und hatte große Angst vor einer neuen Schwangerschaft, habe dieser aber gleichzeitig schon früh entgegengefiebert. Ich bin sehr froh, dass eine Freundin mir in dieser Zeit von ihren Erfahrungen in der Arbeit mit Marion berichtete und den Kontakt herstellte.

Wir haben dann schon vor der neuen Schwangerschaft mit der Arbeit angefangen, um erstmal den Verlust meines ersten Kindes aufzuarbeiten. Dabei habe ich gelernt, dass ich meinen Sohn nicht aufgeben muss, sondern dass er für immer einen Platz in meinem Herzen hat in Form einer goldenen Kugel und er immer bei uns sein wird. Nicht ganz einfach, aber sehr hilfreich waren die Stunden, in denen ich in die Vergangenheit geschaut habe – in die Schwangerschaft meiner Mutter mit mir und in die Schwangerschaft meiner Oma mit meiner Mutter. Es haben sich erstaunliche Parallelen aufgetan und ich konnte besser verstehen, warum unser Baby nicht bei uns bleiben konnte.

In der zweiten Schwangerschaft haben wir mit den Babystunden angefangen, sobald ich wusste, dass ich wieder schwanger war. Ich konnte sofort einen Kontakt zu meinem Baby herstellen und mit ihm kommunizieren. Außerdem konnte ich sehen, wie es in meiner Gebärmutter aussieht und wie die verschiedenen Prozesse abliefen.

Ich wurde während der Schwangerschaft immer wieder von „unguten Gefühlen“ und Ängsten eingeholt. Lebt mein Kind noch? Geht es ihm gut? Ich hatte große Bedenken, dass ich auch dieses Kind verlieren könnte – meist ohne äußerliche Belege dafür. Der Kontakt zu meinem Baby hat mir immer wieder gezeigt, dass es ihm gut geht. Ich konnte die Ursache dieser Ängste in den Babystunden mit Marion immer finden und beseitigen – egal, ob es eine körperliche Ursache wie beispielsweise eine „Leitung“ war, die nicht richtig lief, oder ob sie in meiner eigenen Vergangenheit lag. Meine Tochter hat mir so viel Mut zugesprochen und mir immer wieder gesagt, dass ich mir keine Sorgen zu machen brauche.

Marion gab mir außerdem viele hilfreiche handfeste Tipps, was ich im Alltag machen konnte, wenn mein „Kopfkino“ wieder losging und ich mir ausmalte, was alles sein und was alles passieren könnte.

Ich bin immer noch sehr fasziniert davon, was ich in den Babystunden alles sehen konnte und wie klar ich manche Sachen vor Augen hatte. Beispielsweise habe ich einmal in einer Babystunde schwarze Flecken auf der Gebärmutter gesehen, die mir bei meinem nächsten Ultraschall prompt von meiner Frauenärztin bestätigt wurden. Oder in der Babystunde in der 31. SSW haben mein Baby und ich uns ganz lange in die Augen geschaut. Hinterher las ich wie jede Woche in einem Buch nach, was sich in dieser Woche bei den Babys entwickelt, und da stand, dass sie ab nun die Augen öffnen können.

Auch die direkte Vorbereitung von meiner Tochter und mir auf die Geburt war sehr hilfreich. Marion hat uns im Vornhinein gute praktische Tipps und Hilfestellungen gegeben, sodass unsere Tochter nach einer langen und kräftezehrenden Geburt (am errechneten Geburtstermin!!) sehr entspannt war, nicht geweint, sondern sich neugierig umgeschaut hat. Nach der Geburt waren wir uns sehr schnell vertraut, als wenn wir uns schon lange kennen würden (was wir ja taten).

Meine Tochter ist inzwischen fast 3 Monate alt, kerngesund und ein sehr entspanntes, neugieriges Mädchen, das viel lacht und gerne „erzählt“. Unser erster Sohn hat ihr den Weg zu uns geebnet.

Dass die meisten Sitzungen aufgrund der räumlichen Distanz per Telefon stattfanden, war überhaupt kein Problem.

Ich danke Marion von Herzen für die tolle, intensive und sehr einfühlsame Betreuung während der gesamten Zeit!

 

B.

Auf Marion aufmerksam wurde ich durch eine Hebamme, die mich gemeinsam mit meiner Gynäkologin in der Schwangerschaft betreute. Ihr erzählte ich, dass genau ein Jahr vor der voraussichtlichen Geburt meiner Tochter mein erstes Kind gestorben ist.
Im Nachhinein war das eine instinktive, richtige Entscheidung, denn sie empfahl mir den Kontakt zu Marion, die mein Erlebnis der Schwangerschaft in eine ganz neue, positive Richtung lenkte.

Mein erstes Kind war ein Junge mit schwersten Wassereinlagerungen und Veränderungen der Wirbelsäule, bei dem in der 14. SSW mehrere Ärzte unabhängig voneinander die Diagnose „nicht lebensfähig“ stellten. Mein Partner und ich entschlossen uns nach Bedenkzeit zur Abtreibung. Unser Kind erhielt ein liebevolles Begräbnis und ich weinte viel. Irgendwie ging ich davon aus, das Weinen in seinem Umfang hätte ausgereicht, um mich von meinem Kind zu verabschieden. Doch in der neuen Schwangerschaft nach wenigen Monaten blieb ich zurückhaltend, angstvoll, fast gefühlskalt. Obwohl wir schon in der 20. SSW wussten, dass es ein Mädchen wird, stolperte ich beim Berichten oft darüber und sagte z. B. „Er kommt im März auf die Welt.“

Die Adresse von Marion hatte ich also, aber mein Grund, sie zu kontaktieren, musste dann schlussendlich wohl noch ein „handfesterer“ werden: Unser Mädchen wollte sich nicht nach unten drehen und blieb trotz aller homöopathischen und gymnastischen Manöver stur in BEL sitzen. Damit war klar: Kaiserschnitt bei einer Erstgebärenden. Und ich fühlte mich schrecklich und konnte das nicht akzeptieren!

Mit Marion habe ich seit der 30. SSW noch einmal ein ganz neues Gefühl für die Schwangerschaft entwickelt. In einer unserer ersten Babystunden fragte ich mein Baby, ob etwas „im Weg läge“ nach unten. Sofort kam die Antwort: „Das tote Kind.“ Ich hatte es so deutlich vor Augen, dass ich sofort in Tränen ausbrach – als wäre seit der Beerdigung kein einziger Tag vergangen gewesen. Marion half mir, mich noch einmal von meinem ersten Sohn in einem gemeinsamen, besonderen Gespräch zu verabschieden.

Danach war ich wie ausgewechselt: Ich konnte mein Mädchen viel deutlicher spüren, es bewegte sich deutlich intensiver. Durch Marion lernte ich mein Kind in den Babystunden immer besser kennen und erlebte diese als glückliche Bereicherung, als meine „echte Schwangerschaftszeit“. Und wenige Wochen später wagten wir die äußere Wendung im Krankenhaus. Die erfolgreiche Drehung dauerte unter einer Minute und die Ärztin kommentierte: „Ihr Kind hat eindeutig mitgearbeitet.“

Nun liegt L. in hervorragender Geburtsposition, morgen ist der voraussichtliche Entbindungstermin – und ich warte gespannt, ahne aber schon: Sie wird ihre Gründe haben, wenn sie uns noch ein bisschen warten lässt. Ich fühle mich auf alle Fälle ganz fest mit ihr verbunden und sehe der Geburt freudig und mit viel Zuversicht entgegen. Egal, wie L. zu uns kommt – dank Marions einfühlsamer Anleitung sind wir beide gut vorbereitet!

Und hier der Geburtsbericht:

Der Geburtsverlauf in seiner Regelmäßigkeit und vor allem so termingerecht war für mich absolut erstaunlich – ich hätte nie gedacht, dass ich so eine problemlose Geburt erleben darf, die wohl laut Hebamme ideal abgelaufen ist.

Zugegeben, die Schmerzen haben mich schon "geflasht" und ich dachte ein paarmal, jetzt bekomm ich eine Panikattacke oder kippe in Ohnmacht – aber es ist einfach NICHT passiert! Es war, wie Du gesagt hast: Mein Körper hat Wehen produziert, die ich auch mental geschafft habe.

L. war von Anfang an total da und aufmerksam, hat sogar schon auf meiner Brust den Kopf gehoben. Unsere Nachsorgehebamme meinte dann eben auch: "Das Kind ist schon total angekommen."

Und das ist Deiner wunderbaren Vorbereitung und Deinem Einfühlungsvermögen zu verdanken, denn L. hat offensichtlich gut zugehört, was passieren wird :)

Von Herzen Danke für Deine besondere Betreuung und den Weg, den Du mit mir und uns gegangen bist – er hat mich auf eine ganz neue Spur gesetzt. Vielen Dank für Deine besondere Hilfe!

B. mit L.

 

S. & M.

„Liebe Marion,

wir wollen Dir auch auf diesem Weg nochmals herzlich Danke sagen!

Ohne Deine Begleitung, Deine 100 %ige Ressourcenorientierung, Dein Glaube an die Liebe und Deine Zuversicht hätten wir es nie so weit geschafft. Wenn sich M. wie in meiner Babystundenvorstellung an meine Brust schmiegt, dann schicke ich ihm immer noch Strahlen der Liebe, auch wenn er diese über viele andere Kanäle sonst spüren kann!

Du hast mir wahrlich immer wieder auf die Beine geholfen und mir auch beigebracht, wieder zu fliegen und mit Zuversicht in die Zukunft zu schauen!

Ich bin K. so dankbar, dass sie den Kontakt zu Dir geknüpft hat! Man weiß es natürlich nicht, aber ich bin davon überzeugt, dass wir ohne Deine Hilfe, Deine so von Grund auf positive Haltung, Deine weiterführenden Impulse, Dein Mitfiebern und Mitfreuen und Dein Glaube an die Liebe nicht so weit gekommen wären, wie wir es sind - entgegen aller Prognosen!

Es ist so wunderbar, dass ich durch die Babystunden so eine enge Verbindung zu meinem Sohn aufbauen konnte und wir uns jetzt schon so nahe sind und uns so gut kennen!

M. und mir wurde wahrlich ein ganz außergewöhnlicher Junge geschenkt, der nicht aufgibt und weiß, wo er hin möchte. Dafür sind wir sehr dankbar - egal was kommt!

Ich wünsche allen, die durch unsichere Diagnosen oder durch schlechte Nachrichten auf dem harten Boden so schmerzhaft geholt werden, jemanden wie Dich, die wieder Flügel verleihen kann!

Schade, dass die BindungsAnalyse nicht zu jeder Schwangerschaft dazu gehört!

Alles Liebe - M., M. & S.“

Und hier nun der dazugehörige Bericht, den mir S. kürzlich schickte:

„Das Jahr 2015 war für meinen Mann, unser Kind und mich ein sehr ereignisreiches Jahr, das viel Kraft von uns und besonders unserem kleinen Kämpfer abverlangte. Wir sind davon überzeugt, dass wir das Geschenk unseres gesunden Kindes vor allem der Arbeit mit Marion zu verdanken haben.

Nachdem ich in den letzten beiden Jahren zwei Babys in den ersten zwölf Wochen verloren hatte, war ich einerseits glücklich wieder schwanger zu sein, andererseits hatte ich natürlich Angst, auch dieses Kind wieder zu verlieren. Wie erleichtert waren wir dann, als die ersten drei Monate überstanden waren.

Ich wollte dieses Kind zu Hause in meinem gewohnten Umfeld auf die Welt bringen und war froh, dass mein Mann sich dies auch vorstellen konnte. Daraufhin ließen wir die meisten Vorsorgeuntersuchungen von unserer Hebamme durchführen und fühlten uns bei ihr gut aufgehoben. Sie empfahl uns als Vorbereitung auf die Geburt einen Hypnobirthingkurs. Wir fanden eine Kursleiterin in der Nähe und meldeten uns mit einem anderen Paar zum Kurs an. Am ersten Kursabend lernten wir, wie sich emotionaler und körperlicher Stress auf den Geburtsvorgang auswirken kann und lernten sogleich verschiedene Entspannungstechniken kennen.

Am darauffolgenden Tag stand der „große“ Ultraschall in der 20. Schwangerschaftswoche bei meiner Frauenärztin an. Mit der Entwicklung der Organe war sie sehr zufrieden, doch das Baby in meinem Bauch war für den errechneten Termin zwei Wochen mit dem Wachstum hinterher. Mit dieser besorgniserregenden Nachricht überwies sie uns an eine Spezialistin, bei der wir zum Glück am selben Abend noch einen Termin bekamen. Sie stellte fest, dass meine Plazenta das Kind nicht ausreichend versorgen konnte und es deshalb nicht so gut gewachsen war.  Sie machte uns keine großen Hoffnungen, dass es dieses Kind schaffen würde. Wir könnten froh sein, wenn wir die 26. Schwangerschaftswoche erreichen würden. Ob das Kind dann außerhalb des Mutterleibs überlebensfähig sei und welche Behinderungen es habe, könne man natürlich nicht absehen. Ich als Sonderschullehrerin wusste natürlich, welche Gefahren solch ein früher Start ins Leben für das Kind bedeuten kann.

So ohne Hoffnung entlassen sagte ich unsere Teilnahme am Hypnobirthingkurs ab. Meine Geschichte berührte die Kursleiterin sehr, so dass sie sich in einem Forum an andere Kollegen wandte und sich Marion daraufhin meldete.  Obwohl ich Marion erst nach ein paar Telefonterminen das erste Mal sah, fühlte ich mich bei ihr sofort gut aufgehoben. Tja und so begann die spannende und intensive Zeit der Bindungsanalyse im Wechsel mit nervenaufreibenden Ultraschalluntersuchungen und Klinikaufenthalten. Ohne Marion und ihre stärkende und aufbauende Art, hätten Marlon und ich die 32. Woche entgegen aller Ärzteaussagen niemals erreicht.

Was in einer Babystunde so passieren kann, möchte ich an ein paar beeindruckenden Beispielen schildern:

Während der tiefen Entspannung in den Babystunden haben sich viele Bilder in meinem Inneren gezeigt, die ich dann Marion beschrieben habe. Da meine Plazenta ja nicht so gut funktionierte, kümmerten wir uns – neben dem Kontakt zu meinem Baby – auch darum, sie zu stärken und zu heilen, damit sie ihre Aufgabe besser übernehmen konnte. Vor meinem inneren Auge nahm ich sie wie ein verstaubtes Samtkissen mit einer Perle in der Mitte wahr und hatte das Bedürfnis sie abzustauben und sie zu reinigen. Am Nachmittag hatte ich wieder einen Ultraschalltermin. Ohne meiner Frauenärztin etwas von meinem Bild am Vormittag zu erzählen, zeigte sie mir meine Plazenta. Sie hatte genau die Form, wie sie sich mir während der Babystunde zeigte und die Ärztin meinte noch, dass ein „Belag“ auf der Plazenta typisch für eine Plazentainsuffizienz sei.

In einer anderen Stunde sollte ich die erste Schwangerschaftsphase aus der Sicht meines Babys nachempfinden. Dabei erlebte ich eine ungemeine Enge, die der Embryo auf seinem Weg bis in die Gebärmutter überwinden musste. Als mich Marion fragte, wann dies denn gewesen sei, kam mir der sechste Tag nach der Zeugung in den Sinn. Marion las im Anschluss nochmal in einem Fachbuch nach und meine Beschreibung traf genau zu, sowohl die Enge, als auch den Zeitpunkt betreffend.

Weiterhin haben sich Charaktereigenschaften, die ich bei meinem Baby im Bauch erleben durfte, bestätigt. Marlon ist inzwischen zweieinhalb Jahre alt. Als ich mich mit der bei mir nötigen Lungenreifespritze beschäftigte, stieß ich auf eine Studie, die besagte, dass Kinder mit dieser Lungenreifetherapie in vielen Fällen Konzentrationsschwierigkeiten haben. Als ich Marlon meine Sorge dazu im Bauch mitteilte, meinte er nur, dass er sich so gut konzentrieren könne, da sei ein bisschen weniger nicht schlimm. Heute zeigt sich unser Kind absolut alterstypisch was seine Konzentration anbelangt, er spielt prima alleine und puzzelt sehr gerne schon Puzzle für deutlich ältere Kinder.

Nur die dunklen Locken, die ich bei ihm im Bauch gesehen habe, haben sich bisher nicht bestätigt. Er hat blonde und glatte Haare...“

Anmerkung: Für mich war die Begleitung dieser schwangeren Mama eine zutiefst berührende Erfahrung! Sie erfuhr nach 2 Fehlgeburten in der 20. SSW. von der Mangelernährung ihres neuen Babys. Es war viel zu klein und dem Kind wurden von mehreren Fach-Ärzten denkbar schlechte Prognosen gestellt, alles dokumentiert, so gut wie keine Überlebenschancen. Das Baby nahm mit Beginn unserer Zusammenarbeit stetig zu, und erreichte wider allen Prognosen die 33. SSW. Dann wurde es auf Rat des Gynäkologen per Sectio geholt. Kurz vor dem überraschenden Kaiserschnitt, machte ich auf Wunsch der aufgeregten Mama mit ihr und ihrem Baby eine Vorbereitung auf diese OP. So konnte ihr Frühchen mit dieser besonderen Situation, die ihm nun bevor stand, dem nach der Geburt anschließenden Leben vorerst im Inkubator, gut umgehen. Alle hatten einen anstrengenden Weg vor sich, doch wurden sie von der Liebe füreinander getragen. Einige Zeit, nachdem S. und ihr Sohn endlich nach Hause durften, besuchte ich den kleinen Jungen mit seiner wunderbaren Mama und war begeistert und fasziniert wie gut er alles verkraftet hat. Und wie alle von mir mit der Bindungsanalyse begleiteten Babys, schien er mich wiederzuerkennen...

 

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